Die Zeugen Jehovas


Entstehung  der Religion
Die   Religion entstand als sich  Charles Taze Rutherford 1870 und sein   Bibellesekreis mit der  Erforschung der Bibel beschäftigte.
Er  war  enttäuscht von der Lehre der  Kiche und begann ein intensives  Studium.  Er verstand nicht wieso ein  Gott der Liebe den Sündern solche  Qualen  zufügte
Im Jahre  1875  bildete sich  die  Gruppe eine Meinung über die Bibel.
1.es keine  unsterbliche Seele gebe,  aber die Unsterblichkeit als Gabe im  himmlischen   Reich bekommen würde
2.die  Wiederkunft Christi zunächst  unsichtbar erfolge,
3.die   Wiederkunft Christi einen  Segen für die wiederhergestellte  Menschheit  bedeute.
Im  Jahr  1876 erhielt Russell   eine  Ausgabe der Zeitschrift Herald  of the Morning, die  von dem Protestanten   „Nelson  Homer Barbour“ in Rochester herausgegeben  worden war. Barbour   berichtete Russell davon, dass die „unsichtbare  Wiederkunft  Christi“    bereits 1874 stattgefunden habe.
Dies   überzeugte ihn  so sehr, dass er  all seine geschäftlichen Arbeiten  einstellte und die  Zeitschrift von  Barbour finanzierte.
Zusammen  gaben sie ein Buch mit  dem  Tittel “ Three Worlds, and the Harvest of  This World“ heraus, indem   sie Gründe für die angebliche Widerkunft  Christi aufzählten und   erläuterten.
Kurz darauf  stritten sie sich, weil  sie sich nicht in  Bezug auf Jesus Tod einigen  konnten.
Schließlich trennten sie sich  und   Russel gründete eine eigene Zeitschrift “ Zion´s Watch Tower and   Herald  of Christ´s Presence“,die im Juli 1879 veröffentlicht wurde.  Bis  heute  ist sie als „Der Wachturm verkündigt Jehovas Königreich“  bekannt  und  in einer Millionenauflage erscheint.
1881  gründete er die “  Zion´s Watch  Tower Tract Society „, die 1884 in  Pennsylvania als Sekte  anerkannt   wurde.
Die Leitung übernahm Russell selbst.
Sein  umfangreichtes Buch war “   Millennium-Tagesanbruch „, doch später wurde  es in “ Die  Schriftstudien  “ unbenannt. Davon erschienen sechs Bände.
Nach  seinem Tod erschien noch ein   siebtes Band, was bis 1916 eine Auflage  von 9 Millionen Exemplaren   erreichte.
Die  Taufe
Bei  den Zeugen Jehovas werden die   Erwachsenen getauft.
Um getauft    werden zu können muss man schon länger bei den Zeugen Jehovas  Mitglied   sein.
Man führt ein Gespräch mit einem   Zeugen und dann werden  einem zwei Fragen gestellt.
1. Ob man auf der Grundlage Jesu    Christi seine Sünden bereuen möchte.
2. Ob man   sich im klarem ist  dass man durch die Taufe zu den Zeugen Jehovas   gehört
Man muss  auch bei Treffen oder   Organisationen der Zeugen aktiv sein.
Im    Vergleich zu anderen Taufen wird der zu Taufende komplett ins Wasser    getaucht weil sie dies aus der Bibel zu wissen glauben.
Gottesdienste
Die Zeugen Jehovas haben keine   richtigen  Gottesdienste. Sie haben häufig Zusammenkünfte von mehreren   Tagen, an  denen meistens zwischen 60 und 200 Mitglieder teilnehmen.
Sie  haben währenddessen keine  Symbole  wie z.B. das Kreuz.
Die  Treffen   werden Unterteilt und in den ca. 30-60 minütigen Teilen gibt  es   Vorlesungen aus der Bibel.
Am Beginn  und  zum Ende hin wird einmal  zusammen gebetet.
Jedoch feiern sie das Abendmahl. Sie   feiern es  nicht so wie die Christen, denn sie halten das Abendmahl nur   an wenigen  Tagen im Jahr .
Und auch  nur  an den wenigen Tagen nehmen sich  nur ein paar Zeugen Jehovas die  Oblate  und den Wein.
Es gibt   ein-, zwei- und dreitägige  Kongresse wobei bei den ein- bis  zweitägigen  meistens nur 500- 2000  Mitglieder erscheinen.
Bei den  Kongressen  ab drei Tagen  gibt es bis zu 10000 Teilnehmer.
Deshalb werden diese meißt in Fußballstadien abgehalten.

Kindererziehung:

Die  Kindererziehung bei den  Zeugen Jehovas ist sehr streng und stark von  der Wachtturmgesellschaft  vorgeschrieben. Sie wird daher auch sehr  problematisch bewertet.
Kinder bei  den Zeugen Jehovas  werden vom Babyalter mit zu Versammlungen und  Sitzungen genommen und  müssen sich an die bestehenden Regeln der  Gemeinschaft halten. Dadurch  wird die Religiöse Prägung täglich  verstärkt. Wenn die Kinder in die  Schule gehen, nehmen sie oft die  Außenseiterrolle ein, da sie kaum an  Schulischen Projekten oder  Veranstaltungen Teilnehmen dürfen z.B. an  AGs oder gemeinsamen  Ausflügen. Die Kinder werden sogar von  Klassenfahrten ausgeschlossen.  Wenn sie sich mit einem Freund treffen  wollen, der kein Zeuge Jehova  ist, so wird dies streng von den Eltern  kontrolliert. Es darf nur  Kontakt zu anderen Kindern oder Jugendlichen  aus der Gemeinde geben. Die  Kinder werden aber auch von den Ältesten  kontrolliert, wie sehr sie den  Ansprüchen der Gesellschafft  entsprechen. Dadurch besitzen die Kinder  kein großes Allgemeinwissen  und dürfen keine persönliche Meinung haben.
Da  dies von der  Wachtturmgesellschaft verboten wird. Die ständigen Verbote  und  Einschränkungen führen zu einer Isolation und später zu psychischen   Problemen.
Denn, laut dem Psychologen Kjett   Totland, ist im Alter von 14-16 Jahren ein gewisser Aufruhr gegen die   Eltern notwendig, um seine persönliche Identität zu entwickeln. So ein   Verhalten wird bei den Zeugen Jehovas nicht toleriert und unterdrückt.
Verhältnis   zum Staat:
Werden von den meisten Staaten als    Religion angesehen
Zeugen Jehovas weigern sich    Militärdienst zu leisten
Außerdem    lehnen sie alle Handlungen ab, die ihrer Meinung nach einer Verehrung    des Staates oder seiner Repräsentanten dienen Bsp.: Singen der    Nationalhymne oder der Hitlergruß unter dem Nationalsozialismus
Sie gehen nicht wählen
Ausbildung    und Beruf:
Sie sind gegen Universitäten, da   sie  der Meinung sind, die Universitäten hätten sich in der letzten  zeit  zu  Brutstätten der Gesetzlosigkeit und der Unmoral entwickelt
Die endgültige Wahl der  beruflichen   Zukunft ist jedem selber überlassen
Die meisten   entscheiden sich  allerdings gegen Hochschulausbildung, da bei allen   Überlegungen das  bestreben, Jehova in größtmöglichem Umfang durch das   christliche  Predigtwerk   zu dienen, im Vordergrund stehen sollte
Ehe   und  Familie:
Ehe wird als heilig angesehen
Die Scheidung ist nur erlaubt,  wenn   ein Ehebruch vorliegt
Mann ist   das  Oberhaupt der Familie und die Frau muss sich ihm unterordnen
Genauso sollen die Kinder sich  ihren   Eltern unterordnen
Vorehelicher   Geschlechtsverkehr,  Polygamie, das Zusammenleben ohne Trauschein und   Homosexualität gelten  als Sünden
Vom   Heiraten von Personen, die keine  Zeugen Jehovas sind, wird abgeraten
Einstellung   zum Blut
Zeugen Jehovas lehnen   Blutkonserven ab und verzichten auf Fleisch, welches noch nicht völlig   ausgeblutet ist. Dies wird von ihnen biblisch belegt. 1. Buch Mose 9,  4:  „Nur Fleisch mit seiner Seele – seinem Blut – sollt ihr nicht  essen.“.  Sie denken, dass die Seele sich im Blut befindet. Jedoch  beachten sie  den Kolossen Brief nicht, der alle alttestamentlichen  Speisegebote  ablehnt Kolosser 2, 16: „Daher möge euch niemand wegen  Speise und Trank  oder in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des  Neumonds oder  eines Sabbats richten“.
Außerdem trägt jeder Zeuge Jehova   eine Bescheinigung bei sich, in der steht, er wolle keine   Bluttransfusionen zu sich nehmen, auch wenn diese sein Leben retten   könnten.
Eltern wollen ihre Kinder ohne   Fremdblut behandeln lassen, deswegen bringen sie sie in spezielle   Kliniken die darauf spezialisiert sind. Jedoch dürfen Kinder im Notfall   eine Bluttransfusion bekommen, weil der Staat in Deutschland die   Einwilligung für die Transfusion bei jungen Kindern übernimmt.
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3 responses to this post.

  1. Posted by peter pan on 2. November 2010 at 18:19

    wer so viel schreibt sollte sich nicht nur auf „bildzeitungsniveau“ erkundigen. besser wäre vorher mal an ort und stelle prüfen wie das abläuft.

    Antwort

    • Posted by julia95s on 9. November 2010 at 09:44

      Sehr geehrter Herr „Peter Pan“,

      wir freuen uns sehr, dass Sie sich mit unserem Artikel befasst haben.
      Da wir Schüler der 9. Klasse sind, die gerade das Thema Sekten behandeln, haben wir uns auf die uns zur Verfügung stehenden Quellen bezogen. Wir können Ihnen versichern, dass wir die Bild Zeitung nicht als Quelle genutzt haben.
      Vielleicht können Sie uns einige Ratschläge, die Ihrer Meinung nach angebrachte Quellen sind, geben, da wir nicht in Betracht ziehen die Zeugen Jehovas zu besuchen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Die Religionsgruppe, der 9

      Antwort

  2. Nun, Herr Pan scheint ja nicht mehr geantwortet zu haben. Dann haben wir also Kraft und Zeit uns mit dem Post über die Zeugen Jehovas noch etwas im Detail zu beschäftigen. In diesem Post gibt es, wie auch bei den anderen Posts zum Thema Sekten viele inhaltliche Informationen. Auch hier fehlt mir ein wenig die eigene Stellungnahme von eurer Seite. Konkret könntet ihr auch ein mal die Aussagen der Zeugen Jehovas anhand einiger Bibelstellen kritisch überprüfen. Die Bibel könnt ihr hier lesen: http://www.bibleserver.com
    Ihr könnt ja innerhalb der Gruppe aufteilen und z.B. das Matthäusevangelium „querlesen“ und schauen, ob ihr fündig werdet.
    Des Weiteren interessiert mich eure Meinung zum Thema Kindereziehung und Abschirmung der Kinder nach aussen. Auch die Stellung des Mannes gilt es zu hinterfragen (natürlich auf aktuellem, aber auch auf biblischem Hintergrung). Und zu guter Letzt die Aussage zum Fleischverzehr. Schaut euch dazu auch mal konkret die genannte Bibelstelle Kolosser 2, 16 an. Evtl. könnt ihr diese auch in eurem Post verlinken. Und lest auch die Bibelstelle Kolosser 2 komplett – ich finde es auch interessant, was hier über die Gemeinden gesagt wird und deren Selbstverständnis mit- und zueinander.
    Gruß
    Spang

    Antwort

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